16.12.2019

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" oder unsere Exkursion zu den Stolpersteinen

Am 16.12.2019 begaben wir uns auf einen Unterrichtsgang im Stadtteil Brauck mit dem Ziel, Stolpersteine und damit die ehemaligen Wohnorte von Menschen aufzusuchen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und ermordet wurden. Bevor die Schüler sich zusammen mit ihrer Klassenlehrerin auf den Weg machten und bereits nach kurzer Zeit die ersten Stolpersteine erreichten, durften sie z. T. mit ihren eigenen Smartphones recherchieren, an welchen Orten in ihrer Heimatstadt Gladbeck sich solche Stolpersteine befinden. Bei der Recherche fanden einige heraus, dass sich mittlerweile an mehr als 28 Standorten Stolpersteine befinden und sogar eine Lehrerin der Roßheideschule als Patin der Stolpersteine fungiert. Die Auseinandersetzung mit dem 2. Weltkrieg und den schrecklichen Taten der Nationalsozialisten stellt einen wichtigen Bestandteil des Geschichtsunterrichts in der 10. Klasse dar und findet im Rahmen unserer Abschlussfahrt nach Hamburg und dem dortigen Besuch des Konzentrationslagers Neuengamme eine weitere und intensive Auseinandersetzung.